Ein unerwarteter Anruf ist keine Freigabe.
Eine Person behauptet am Telefon, Ihr Computer sei infiziert, und verlangt Fernzugriff? Beenden Sie den Kontakt und prüfen Sie die Behauptung über einen bekannten Ansprechpartner. Vertrauen Sie nicht allein einer angezeigten Rufnummer. Bei einer vereinbarten Fernwartung sind Anlass, Ansprechpartner und Zeitpunkt vorher geklärt.
Software über den bekannten Supportweg laden
Nutzen Sie die abgestimmte Downloadseite Ihres IT-Betreuers. Installieren Sie keine Programme aus spontan zugesandten Links unbekannter Absender. Die ITS-Kuckmann-Supportclients finden Sie auf unserer Fernwartungsseite. Starten Sie die passende Anwendung nach Absprache und erteilen Sie nur die für den vereinbarten Vorgang benötigte Freigabe.
Vor der Sitzung aufräumen
Schließen Sie private oder vertrauliche Dokumente, die für den Support nicht benötigt werden. Speichern Sie Ihre Arbeit und beschreiben Sie die Fehlermeldung möglichst genau. Klären Sie, ob ein Neustart erforderlich sein könnte. Geben Sie Passwörter nach Möglichkeit selbst ein und senden Sie sie nicht unaufgefordert in Tickets oder Nachrichten.
Einmalige Hilfe ist kein dauerhafter Zugang.
Eine freigegebene Supportsitzung und unbeaufsichtigte Wartung sind unterschiedliche Betriebsarten. Ein dauerhafter Zugang benötigt eine ausdrückliche Vereinbarung, passende Berechtigungen und einen geregelten Umgang mit Zugängen. Allein die Zuordnung eines Geräts zu einem Kundenkonto soll keine unbeaufsichtigte Fernwartung erlauben.
Den Abschluss gemeinsam prüfen
Lassen Sie sich kurz erklären, was geändert wurde, und testen Sie die betroffene Funktion. Beenden Sie die Sitzung nach dem vereinbarten Ablauf. Wenn Ihnen ein Zugriff unerwartet erscheint, trennen Sie die Sitzung und kontaktieren Sie Ihren IT-Betreuer über den bekannten Weg. Eine gute Fernwartung löst ein Problem und hinterlässt einen nachvollziehbaren Stand.
